Fake erkennen – dem Hass im Netz begegnen

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Das Thema ‚Fake erkennen – Hass begegnen‘  ist zu ernst, um es NICHT im Klassenzimmer, bei Klassen- und Schulforen, in Schulgemeinschaftsausschüssen, bei Elternvereinen, im Jugendklub, im Elternhaus und unter Freunden zu besprechen! Auch jetzt beim HOME-Learning.

Fake erkennen – Falschmeldungen?

Wir wissen nie, ob ein Foto echt ist, ob ein Text sich auf eine seriöse Quelle bezieht oder ob nur eine Falschmeldung veröffentlicht wird, die durch das Weiterverbreiten plötzlich zu einer „Wahrheit“ wird. Meldungen, denen man ‚aufsitzt‘ zu begegnen ist ein Ziel dieses Blogs. Wir werden es nie schaffen, ALLES richtigzustellen.

Eine Reihe von Webseiten helfen, einen Fake zu erkennen. Drei einfache Schritte sind ein guter Start:

  1. Kann ich mich auf das Medium verlassen?
  2. Den Inhalte gegencheckt?
  3. Bilder überprüft?

Der KONTRAST Blog führt diese drei Schritte näher aus.

Recherchequellen für Fakes und Hoaxes

  • Mimikama
    ist eine internationale Anlaufstelle und ein Verein zur Aufklärung für Internetuser, die verdächtige Internetinhalte finden: Link.
  • Snopes.com
    is the definitive Internet reference source for urban legends, folklore, myths, rumors, and misinformation: Link
  • Web of Trust (WOT)
     ist ein Browser, der sagt, ob man einer Webseite trauen kann. Dazu der Wikipedia-Eintrag: Link
  • Google-News
  • Google Bildersuche
    Manche Fakes und Falschmeldungen beziehen sich auf schwer überprüfbare Bilder. Fotos werden aus dem Zusammenhang gerissen oder mit Bildbearbeitungsprogrammen manipuliert. Google bietet zur Überprüfung solcher Bilder ein praktisches Tool an. Die “Bildersuche‘ kann durch Stichwörtern oder durch (vergleichbare)  Bilder erfolgen. So kann man sehen, ob das Foto bereits in anderen Zusammenhängen veröffentlicht wurde. Außerdem werden ähnliche Bilder angezeigt, wodurch auch Manipulationen zum Vorschein kommen.

Hoax-Überprüfung-  Wann ist eine Meldung ein Hoax?

Computer-Viren, die keine sind (sog. „Hoaxes“) und andere Falschmeldungen und Gerüchte. Kettenbriefe, Trojanische Pferde, Email-Würmer, Gewinnspiele, Glücksbriefe, Emils, die an den Mitgefühl appellieren (krebskrankes Kind u.a.), Verschwörungstheorien u.a.

Das Hoax-Info Service gibt Auskunft, speziell unter dem Punkt ‚Wo erhalte ich weitere Informationen  zu diesem Thema?‘  Der beste Weg ist, eine Email mit dem Problem an hilfe@hoax-info.de zu senden . Die Antworten erfolgen sehr rasch. Empfehlenswert!

Wie erkenne ich einen Hoax? Das Hoax-Service schreibt dazu: 

  • „Der Adressat wird aufgefordert, die „Warnung“ an möglichst viele Menschen weiterzuleiten.
  • Das Subject (Betreff) enthält oft den Begriff „Virus Warnung“ oder sinnverwandtes.
  • Die Wirkung des Virus wird sehr drastisch dargestellt und beinhaltet Dinge, die ein Computer-Virus gar nicht kann (z.B. Hardware beschädigen).
  • Häufig wird als Quelle eine namhafte Firma oder Organisation genannt, um die Glaubwürdigkeit zu verbessern (a.k.a. False Authority Syndrome). Bei diesen Firmen finden sich jedoch keine Hinweise auf eine solche Warnung.
  • Oft finden sich Aktualitätsangaben wie „gestern“ oder „am Freitag“, die keinen Bezug zu einem bestimmten Datum haben können. Wenn ein Kettenbrief schon ein paar Tage, Wochen oder Monate unterwegs ist – wann war dann „gestern“?!
  • Keine der genannten Firmen hat tatsächlich jemals Warnungen dieser Art publiziert. Es werden generell nie echte, offizielle Virus- Warnungen als Kettenbriefe in die weite Welt geschickt, das sind alles Hoaxes.

Fake erkennen – Unterrichtsbeispiele auf ‚lehrer-online.de‘

Bild von Markus Distelrath auf Pixabay 
  • Unter dem Stichwort ‚Fake‘ finden sich praktische Unterrichtssequenzen, die Schüler/innen helfen, Fakes zu erkennen. Link.
  • Unter dem Stichwort ‚Falschmeldung‘ wird eine Unterrichtseinheit über schlechte Scherze (Hoaxes) angezeigt. Link
  • Unter dem Stichwort ‚Hoax‘ werden zwei Unterrichtseinheiten angeboten. Link

10 kostenlose Inhalte zum Thema „Fake News“ im Unterricht

Unter Fake News versteht man üblicherweise bewusst gefälschte oder falsch dargestellte Nachrichten bzw. Meldungen, die zumeist über soziale Medien verbreitet werden. Die Motivation dahinter kann vielfältige Hintergründe haben, z.B. gezielte politische oder auch kommerzielle Manipulation, indem Stimmung für oder gegen eine Sache gemacht wird. Keine Frage also, dass es heutzutage wichtiger denn je ist, Medieninhalte kritisch zu hinterfragen.

Weiterlesen mit KLICK

Stop Hasspostings, Safer Internet

Nicht nur die Anzahl der Hassbotschaften im Internet nimmt laufend zu – immer mehr Menschen wollen dem Hass im Netz einen Riegel vorschieben und selbst aktiv gegen Hasspostings vorgehen. Ein Leitfaden von Safer Internet „Aktiv gegen Hasspostings“ zeigt, wie das funktionieren kann.

5 Möglichkeiten, aktiv zu werden:

  • Beiträge melden
  • Hater sperren
  • Hassrede aufzeigen
  • Dagegen argumentieren
  • Anzeige erstatten

10 Tipps gegen Hass im Netz, BKA

  • Tipp 1 – Nachfragen
  • Tipp 2 – Benennen
  • Tipp 3 – Sachlich bleiben und sich wehren
  • Tipp 4 – Entlarven
  • Tipp 5 – Sich selbst schützen und Verbündete suchen
  • Tipp 6 – Gegenerzählungen anbieten
  • Tipp 7 – Nicht alles teilen
  • Tipp 8 – Melden
  • Tipp 9 – Anzeigen. Hasspostings sind aggressive, provozierende Kommentare im Internet. Oft erfüllen sie einen Straftatbestand und sind somit gerichtlich verfolgbar. Es macht rechtlich keinen Unterschied, ob ein Delikt in der realen Welt oder im Internet, z.B. in einem Online-Forum, begangen wird. Verhetzung, Verleumdung, Mobbing und üble Nachrede sind strafbar. Auch nationalsozialistische und rassistische Inhalte können geahndet werden. Wehr dich!
  • Tipp 10 – Moderiere deine Profile

Bei jedem Tipp gibt es eine Erklärung, was GENAU damit gemeint ist bzw. wie gehandelt werden kann. Aggressive Kommentare verletzen und schaffen eine negative Stimmung. Oft bleibt es nicht beim Hass im Netz, sondern es kommt zu handfester Gewalt.

Das BKA schließt mit der Aufforderung: Lassen wir das nicht zu: Gemeinsam #GegenHassimNetz.

Privatsphäre-Leitfäden für Soziale Netzwerke

Privatsphäre-Leitfäden für Soziale Netzwerke – sicherer Umgang mit Facebook, Instagram, WhatsApp, Snapchat,… Nacktfotos geben zu den bekanntesten SocialMedia konkrete Hinweise. Saferinternet

Sind Hasspostings strafbar?

Hasspostings sind aggressive, provozierende Postings im Internet. Wenn sie einen rechtlichen Straftatbestand erfüllen, sind sie gerichtlich strafbar. Nachzulesen im HELP.gv.at.

Internet und Handy – sicher durch die digitale Welt

Die Webseite HELP.gv.at gibt aktuelle Informationen zu Sozialen Netzwerken, Urheberrechten, Gefahren im Internet u.a. Link zu HELP.gv.at.